Steinreich


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Höver

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Exkursion vom 12.10.2019 nach Höver

Die letzten Tage hatte es geregnet und jetzt war trockenes, angenemes Wetter.
Die Suche nach Schwämmen war das Ziel. Da sollte man weitermachen wo man aufgehört hat.
In der Zwischenzeit ist das Gestein aber stark verwittert und größere Brocken sind seltener geworden.
Mit einem Hammerschlag zerbröselt ein großer Stein in tausend kleinere Stücke wo er vor Monaten noch keine Reaktion gezeigt hatte.
Nach einigen hin und her konnten mehrere Schwammteile aus einem größeren Brocken geborgen werden. Das muss jetzt allerdings alles wieder mit Kleber zusammengesetzt werden. Nach einiger Zeit war der Eimer gefüllt und hatte auch sein Gewicht.
Zur Entspannung ging es auf Belemnitensuche, die sind ja auch nicht so schwer. Belemniten findet man ja immer an den gleichen Stellen auch wenn man schon selber zigmal drüber gelaufen ist. In den Wasserrinnen werden sie öfters freigewaschen, auch mal ein Seeigel oder Schwamm. In einer Rinne tauchten dann die Umrisse von einem großen Ammoniten auf. Da war die Aufregung Groß.
Fäustel und Meißel hatte ich nicht dabei, die lagen bei den Schwämmen mitten in der Grube. Eine Schubkarre hatte ich schon mal auf dem Weg ausgemacht. Leider zeigte sich das der Ammonit stark verwittert war und selbst die Innenwindungen waren nicht gut erhalten. Deshalb liegt er jetzt noch immer da.
Nach langer mühsamer Arbeit wurden die Schwammteile wieder zusammengesetzt und ein größeres Schwammgebilde zeigte sich. Brochodora roemeri mit Bewuchs.


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